W-Fragen: „Wann …?“ und „Um wie viel Uhr …?“
Hier fragst du oft nach Zeiten und Tagesabläufen: Wann beginnt der Kurs? Um wie viel Uhr stehst du auf? Dafür sind zwei Strukturen besonders wichtig: Wann …? und Um wie viel Uhr …?
Merksatz: W-Frage: Fragewort + Verb + Subjekt + …
1) „Wann …?“ (allgemein nach einem Zeitpunkt)
Schema: Wann + Verb + Subjekt + Rest + ?
- Wann beginnt der Kurs?
- Wann stehst du auf?
- Wann hast du Zeit?
- Wann kaufst du ein?
Mini-Dialog:
– Wann beginnt der Kurs?
– Um 9 Uhr.
– Und wann endet er?
– Um 12 Uhr.
2) „Um wie viel Uhr …?“ (genaue Uhrzeit)
Wenn du eine genaue Uhrzeit wissen willst, benutzt du die feste Wendung: Um wie viel Uhr …?
Schema: Um wie viel Uhr + Verb + Subjekt + Rest + ?
- Um wie viel Uhr beginnt der Kurs?
- Um wie viel Uhr fährst du zur Arbeit?
- Um wie viel Uhr gehst du schlafen?
Antworten: Der Kurs beginnt um 9 Uhr. • Ich gehe um 23 Uhr schlafen.
3) Mit trennbaren Verben
Bei trennbaren Verben bleibt die Partikel am Ende – auch in der Frage:
- Wann stehst du auf?
- Um wie viel Uhr rufst du deine Mutter an?
- Wann kaufst du ein?
4) Übungen
A) Bilde Fragen
- (Kurs / beginnen) → ____________________ ? (Wann)
- (du / aufstehen) → ____________________ ? (Um wie viel Uhr)
- (du / einkaufen) → ____________________ ? (Wann)
B) Antworte
- Wann beginnt der Kurs? (9 Uhr) → ____________________
- Um wie viel Uhr stehst du auf? (6.30 Uhr) → ____________________
Lösungen anzeigen
A) Beispiel
- Wann beginnt der Kurs?
- Um wie viel Uhr stehst du auf?
- Wann kaufst du ein?
B) Beispiel
- Der Kurs beginnt um 9 Uhr.
- Ich stehe um 6.30 Uhr auf.